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Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo ist ein 1978 vom Magazin "Stern" herausgebrachtes autobiographisches Buch, welches die Situation drogenabhängiger Kinder und Jugendlicher am Beispiel der 14jährigen Christiane Felscherinow aus der Gropiusstadt im Berliner Bezirk Neukölln darlegt. Der Titel nimmt Bezug auf den Berliner Bahnhof Zoo, der in den 1970er und 1980er Jahren ein zentraler Treffpunkt der Berliner Drogenszene war.

Der an Originalschauplätzen und zum Teil mit Laiendarstellern gedrehte Film ist eine Studie dieses Milieus. Über ihren Freundeskreis kam Christiane Vera Felscherinow mit Drogen in Berührung. Bald ist die Sucht nicht mehr zu kontrollieren, so dass sie schließlich am Bahnhof Zoo im Alter von nur 14 Jahren der Prostitution nachgeht. Ihr Freund Detlev, ebenfalls Strichjunge, unterstützt sie dabei. Christianes Mutter weiß nichts von der Sucht ihrer Tochter, bis es beinahe zu spät ist.
 
Die Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin Natja Brunckhorst ist 1966 in Berlin geboren. Mit ihrem Debüt in der Hauptrolle von CHRISTIANE F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo wird sie bereits sehr früh zum Star. Weitere Rollen spielt sie in Rainer Werner Fassbinders "Querelle", in Dominik Grafs "Tiger, Löwe, Panther" und in Tom Tykwers "Der Krieger und die Kaiserin". Für ihr Drehbuch zum Film WIE FEUER UND FLAMME erhält sie den Deutschen Filmpreis 2001. Für den Kurzfilm "La Mer" mit Franka Potente und Wotan Wilke Möhring schreibt sie das Buch und führt neben Frank Griebe Regie.



25.11.05 - Natja Brunckhorst: CHRISTIANE F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
1981, 138 Min., ab 16; Sozialdrama; Eintritt: 3,- Euro
 
Regie: Uli Edel; Drehbuch: Herman Weigel, nach dem  Roman der STERN-Reporter Kai Hermann, Horst Rieck, der mit Hilfe von Christiane F. nach Tonbandprotokollen entstand; Kamera: Justus Pankau, Jürgen Jürges; Musik: David Bowie, Jürgen Knieper; Schnitt: Jane Seitz; Darsteller: Natja Brunckhorst (Christiane F.), Thomas Haustein (Detlef); Produktionsfirma: Solaris Filmproduktion, Berlin; Maran Film; Popular-Film, Stuttgart; Produzenten: Bernd Eichinger, Hans H. Kaden, Hans Weth;
 




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22.09.2020

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